Nanoplastik ist ein wachsendes Problem für die Umwelt.

Die winzigen Plastikteilchen können in unsere Zellen, den Blutkreislauf und sogar ins Gehirn eindringen. Welche gesundheitlichen Auswirkungen das hat, wird noch erforscht.

Ein japanisches Forschungsteam hat jetzt einen neuen Biosensor entwickelt, der Polystyrol-Nanopartikel in Wasser erkennen kann - und zwar in nur 20 Minuten und ohne dass die Proben aufwändig vorbereitet werden müssen. Polystyrol ist einer der am häufigsten verwendeten Kunststoffe. Bisher ist der Nachweis von Nanoplastik aber sehr aufwändig. Die neue Technologie könnte helfen, die Ansammlung in der Umwelt besser zu verstehen und zu bekämpfen.

Nanoplastik entsteht aus größeren Plastikstücken, die in der Sonne zerfallen. Vor einem Jahr kam eine Studie zu dem Schluss, dass in den Ozeanen weltweit allein in den oberen zehn Metern bis zu 27 Millionen Tonnen davon schwimmen. Damit könnte Nanoplastik den größten Teil der weltweiten Plastikverschmutzung im Meer ausmachen.