Afrika ist besonders von der Erderwärmung betroffen - und die meisten Länder dort können die Folgen nur schwer bewältigen.

Das steht im neuen Uno-Klimabericht für Afrika. Die Weltorganisation für Meteorologie geht davon aus, dass im vergangenen Jahr mindestens 13 Millionen Menschen in Afrika von Extremwetter und anderen Ereignissen betroffen waren, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen - vor allem von Dürren und Überschwemmungen. Mehr als 3.000 Menschen starben an den Folgen.

Laut dem Bericht erwärmt sich Afrika schneller als die Erde insgesamt. Die Gletscher dort haben in den letzten rund 130 Jahren mehr als 90 Prozent ihrer Fläche verloren. Der Meeresspiegel ist an einigen Küsten Afrikas stärker gestiegen als im globalen Schnitt und die Wirbelstürme im Indischen Ozean sind heftiger geworden. Dazu kommt: Nur 4 von 10 Ländern in Afrika haben Frühwarnsysteme für Extremwetterereignisse. Deshalb sind die Folgen oft verheerend.