Viele auch tödliche Unfälle mit Fußgängerinnen und Fußgängern passieren innerhalb geschlossener Ortschaften.

Deshalb fordern Unfallforschende dort jetzt flächendeckend Tempo 30. Die Björn Steiger Stiftung teilt in einer Studie mit, dass Autofahrende bei Tempo 50 oft gar nicht mehr ausweichen können. Bei Tempo 30 hätten sie noch ausreichend Zeit dafür. Weil viele Unfälle beim Überqueren der Straße passieren, fordert die Stiftung außerdem mehr und bessere Zebrastreifen oder Fußgängerampeln.

Die Stiftung wurde Ende der 60er Jahre gegründet, von den Eltern eines Jungen, der nach einem Verkehrsunfall zu lange keine Notversorgung bekommen hatte und starb. Sie setzt sich für Rettungswagen und ein besseres Notrufsystem ein.

Letztes Jahr sind in Deutschland mehr als 400 Fußgängerinnen und Fußgänger bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen.