In Ungarn will die Regierung Besitzern von Diesel-Autos unter die Arme greifen.

Weil der Sprit auch da deutlich teurer geworden ist, sollen Fahrerinnen und Fahrer eine Ausgleichszahlung bekommen - von umgerechnet 55 Euro. Ungarns Regierung plant laut Medienberichten auch Entlastungen für Landwirte.

Vor allem an den weltweiten Dieselmärkten ist die Lage seit ein paar Wochen besonders angespannt. Fachleute gehen davon aus, dass das Angebot bis in den Winter knapp bleiben dürfte. Das liegt unter anderem daran, dass Russland sein Ausfuhrverbot bis Ende des Monats verlängert hat - und die Heizsaison langsam losgeht. Dazu kommt noch, dass weniger aus dem Nahen Osten geliefert wird, wegen des Iran-Kriegs.