HD 189733b gilt als einer der ungemütlichsten Planeten unserer Galaxis.

Dort herrschen wohl Temperaturen um die 1000 Grad Celsius. Dazu kann es Glas regnen, auch mal von der Seite - durch Windgeschwindigkeiten von mehr als 8000 Kilometern pro Stunde. Da fällt fast kaum noch ins Gewicht, was Forschende jetzt noch entdeckt haben: Es stinkt auf HD 189733b wohl noch ganz erbärmlich nach faulen Eiern.

In ihrer Studie im Fachmagazin Nature hebt das Team um einen Astrophysiker der Johns-Hopkins-Universität in den USA das aber aus einem anderen Grund hervor. Es hat demzufolge Schwefelwasserstoff in der Atmosphäre entdeckt, was den Angaben nach so auf einem Exoplaneten dieser Art noch nicht nachgewiesen wurde. Dazu kommen auch neue Daten, unter anderem zu Sauerstoff und Kohlenstoff.

Laut den Forschenden ist Leben auf dem ungewöhnlichen Exoplaneten zwar unmöglich. Die neuen Daten von dort helfen ihnen aber, lebenswichtige Moleküle auf anderen Exoplaneten besser zu erkennen.