KI nützt uns in immer mehr Lebensbereichen, aber zugleich wird der ökologische Fußabdruck immer größer.

Davor warnen Fachleute des Uno-Instituts für Wasser, Umwelt und Gesundheit, denn Mitte letzten Jahres nutzten schon mehr als 700 Millionen Menschen KI-Systeme wie ChatGPT. Laut dem Bericht werden pro Woche 18 Milliarden Anfragen verschickt, größtenteils über Rechenzentren in den USA und China.

Die Fachleute sagen, dass dabei mehr über die Umweltauswirkungen nachgedacht werden sollte, bevor die Abhängigkeiten zu groß werden. Also den Stromverbrauch, nötige Kühlsysteme und Wasser- und Flächenverbrauch. Und über Elektroschrott, der entsteht. Bis zum Jahr 2030 könnte KI laut dem Uno-Bericht jährlich bis zu 2,5 Millionen Tonnen Elektroschrott verursachen. Das wäre so viel, als müsste man jedes Jahr fast 250 Eiffeltürme entsorgen. Auch der Stromverbrauch wurde geschätzt, obwohl das laut unbeteiligten Fachleuten schwierig ist. Denn die KI-Firmen geben dazu keine genauen Daten raus. Die Rechenzentren verbrauchten laut der Schätzung letztes Jahr 448 Terawattstunden Strom. Das ist fast so viel wie Deutschland in einem Jahr verbraucht, inklusive der Industrie. Und in wenigen Jahren könnte sich das verdoppeln.