Das hat das Uno-Umweltprogramm (UNEP) mitgeteilt. Zufrieden ist die Organisation aber nicht. Denn: Eigentlich sollte das schon vor sechs Jahren passiert sein. Und: Das nächste Ziel ist, dass 30 Prozent der Ozeane unter Schutz stehen - und zwar schon in vier Jahren. Bis dahin fehlt aber noch viel. Die UNEP sagt, um das zu erreichen, müsste rechnerisch ein Gebiet zusätzlich geschützt werden so groß wie der gesamte Indische Ozean.
Bisher stehen laut einem Uno-Bericht vor allem nationale Meeresgebiete der Mitgliedsstaaten unter Schutz. Bei den internationalen Gewässern auf hoher See ist es nur ein kleiner Teil - dabei machen diese Gewässer den größten Teil der Weltmeere aus.
Ein weiteres Problem: Viele Meeresschutzgebiete werden nicht "aktiv verwaltet" - das heißt, es gibt keine Kontrolle, ob Schutzbestimmungen wirklich eingehalten werden.
