Trotz der Feuerpause im Irankrieg wird die Situation für viele Menschen im Iran schlechter - das geht aus einem Lagebericht der Vereinten Nationen hervor.
Viele Menschen seien auf der Flucht. Weil die Preise weiter steigen, gebe es vor allem Sorge um bezahlbare Lebensmittel. Auch die Versorgung mit Trinkwasser und die hygienischen Verhältnisse hätten sich als Folge der Luftangriffe weiter verschlechtert.
Der Lagebericht des Uno-Büros für humanitäre Hilfe betrachtet den Zeitraum zwischen dem Beginn der Waffenruhe am 8. April und dem 16. April. Hilfsmaßnahmen durch den Staat und den Roten Halbmond liefen zwar, der Bericht sieht dabei aber Einschränkungen durch Engpässe bei Geld und Material.
Mit Verweis auf offizielle iranische Angaben schreibt die Uno, etwa 3,2 Millionen Iranerinnen und Iraner seien innerhalb Land vertrieben.
