Ein deutsches Forschungsteam hat im Journal of Educational Psychology untersucht, wie sich die Laune der Lehrenden im Unterricht auswirkt. Dazu wurden knapp 700 Mathelehrer in acht Ländern befragt, ob sie sich in ihren Stunden eher gefreut oder geärgert haben. Dazu kamen die Daten zum Lernerfolg von mehr als 17.000 Schülerinnen und Schülern. Damit es sich vergleichen lässt, haben alle Klassen die gleiche Mathematiklektion bearbeitet.
Das Ergebnis: Wenn Lehrkräfte Freude an ihrer Arbeit haben, ist ihr Unterricht hochwertiger. Das sorgt für mehr Selbstvertrauen der Schüler in ihre Fähigkeiten und für bessere Leistungen. Ist ein Lehrer dagegen verärgert, sorgt das für schlechteren Unterricht mit schlechteren Ergebnissen.
Die Forschenden empfehlen deshalb, das emotionale Wohlbefinden von Lehrkräften zu fördern - und zum Beispiel für weniger Stress an den Schulen zu sorgen.
