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Männer, die sich fortpflanzen wollen, sollten Boxershorts tragen.

Das empfehlen Ärzte einer Fortpflanzungsklinik in den USA. Sie haben ihre männlichen Patienten, deren Partnerin in ihrer Klinik schwanger werden sollte, nach ihren Unterwäsche-Vorlieben befragt und ihre Spermien gezählt. Heraus kam: Je enger die Unterhose, desto geringer im Schnitt die Anzahl der Spermien. Außerdem waren die Samenzellen von Männern, die nur Boxershorts trugen, beweglicher und damit besser in der Lage, bis zu einer Eizelle zu schwimmen. Die Forscher vermuten, dass engere Unterwäsche dazu führt, dass die Temperatur in den Hoden zu hoch ist und dass sich das ungünstig auf die Spermien auswirkt. 

Blutuntersuchungen zeigten, dass bei Männern, die gerne enge Unterwäsche trugen, auch eine erhöhte Konzentration eines Hormons im Blut hatten, das mit der Produktion von Spermien in Verbindung gebracht wird. Die Forscher schließen daraus, dass die Körper der Slip-Träger versuchten, die geringere Spermienanzahl auszugleichen. 

Die Wissenschaftler sagen aber auch: Alleine durch die Wahl der Unterhose wird kein Mann unfruchtbar  - dafür sei der Effekt zu gering. Man könne aber durch weite Unterwäsche seine Spermienanzahl optimieren.

Die Studie ist im Journal Human Reproduction erschienen.