Die Künstliche Intelligenz des US-Unternehmens OpenAI erstellt zum Beispiel Texte oder beantwortet Fragen und nutzt dafür Daten aus dem Netz. Aber die KI wird im Lauf der Zeit offenbar immer dümmer - beziehungsweise ihre Antworten immer schlechter. Ein Team von zwei Unis aus den USA hat Versionen von ChatGPT aus diesem März mit neueren Versionen aus dem Juni verglichen und festgestellt, dass die kostenpflichtige neuere Variante Matheaufgaben immer schlechter löste. Probleme nach dem Update gab es auch beim Schreiben von Programmiercode und bei der Bilderkennung, sowohl bei der kostenpflichtigen als auch bei der gratis-Version.
Entwickler sollten Änderungen genauer mitteilen
Die Fachleute meinen, die Systeme sind zu wenig transparent. Vor allem, dass die Entwicklerunternehmen nicht mitteilen, wie genau die Updates aussehen und was sie verändern sei problematisch. Die Forschenden empfehlen Nutzerinnen und Nutzern deshalb, der KI nicht zu sehr zu vertrauen und selbst mitzuverfolgen, ob sich im Lauf der Zeit Fehler einschleichen.
