Das untermauert eine Studie im Fachmagazin PNAS Nexus. Demnach sagten im letzten Jahr 37 Prozent der Befragten, dass bei ihnen in den letzten Jahren mindestens eine persönliche Beziehung in die Brüche gegangen ist - aus politischen Gründen.
Rund 60 Prozent verloren eine Freundin oder einen Freund, aber es gab auch Brüche mit Familienmitgliedern, im Kollegenkreis und zehn Prozent erlebten das Ende einer romantischen Beziehung. Den Forschenden fiel auf, dass mehr Demokraten von solchen politischen Trennungen erzählten als Republikaner. Und es waren auch öfter Demokraten, die die Trennung nach eigenen Angaben initiierten.
Das Team meint, dass solche Trennungen Gesellschaft und Demokratie schaden. Betroffene standen dem anderen politischen Lager ziemlich feindselig gegenüber. Oft verschwand mit Freund oder Familienmitglied die einzige Person, die sie aus dem anderen Lager kannten, aus dem Umfeld. Das könnte die Spaltung der US-Gesellschaft weiter fördern.
