USA

Experten suchen nach Ursache für massives Seesternsterben

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Ein rätselhaftes Seesternsterben beschäftigt Experten in den USA.

Wie das Fachmagazin "Science" berichtet, breitet sich an der Pazifikküste zwischen Alaska und Südkalifornien seit Herbst die schlimmste Epidemie der Seesterne aus, die jemals dokumentiert wurde. Teilweise erreicht die Sterblichkeit hundert Prozent: Auf den Körpern der Seesterne bildet sich ein weißer Film, Arme reißen ab, Organe rutschen aus dem Körper heraus oder die Seesterne lösen sich ganz auf.

Seesterne sind extrem wichtig für das Gleichgewicht im Ökosystem Meer. Denn sie sind der natürliche Feind beispielsweise von Seeigeln. Wenn die sich ungehindert vermehren können, fressen sie mehr Seetang, sodass es weniger Seetangwälder gibt, in denen sich Fische wiederum vor ihren natürlichen Fressfeinden verstecken können.

Woran die Seesterne erkranken, wissen die Forscher in den USA noch nicht. Die Krankheit könnte sowohl durch Bakterien als auch durch Viren ausgelöst werden - oder durch etwas im Futter.