Ein US-Richter hat diesen Kurswechsel jetzt aber erstmal gestoppt. Er nannte Kennedys Änderungen "willkürlich" und sagte, dass sie gegen wissenschaftliche Methoden und eingespielte Verfahren verstoßen. Der Richter kritisierte vor allem den reduzierten Impfplan für Kinder und die eingeschränkten Empfehlungen zum Schutz gegen Corona. Geklagt hatten Ärzteverbände.
Der Verband der Kinderärzte begrüßte die Entscheidung, denn die Änderungen hätten Chaos und Verwirrung für Eltern und Kinderärzte gestiftet. Das Gesundheitsministerium geht davon aus, dass das Urteil auf höherer Ebene wieder gekippt wird.
Unter Kennedy wurde der Impfausschuss zum Teil mit Impfskeptikern besetzt. Das Gremium empfahl, Immunisierungen gegen Rotaviren, Influenza und Hepatitis B aus dem Impfplan für Kinder zu streichen.
