In den USA werden schwarze Menschen laut einer Analyse viel öfter falsch angeklagt und unschuldig verurteilt als weiße Menschen.

Der Bericht kommt von Juristinnen und Juristen, die in einem großen Uni-Netzwerk falsche Verurteilungen aufdecken. Sie haben mehr als 3000 Fälle analysiert, bei denen Menschen wegen schwerer Verbrechen verurteilt worden waren, sich aber später ihre Unschuld herausgestellt hatte.

Jurist*innen überprüften tausende Fälle

Mehr als 50 Prozent davon waren Schwarze. Ihr Anteil an der US-Bevölkerung liegt aber nur bei 13 Prozent. Die Juristen sagen, die Daten zeigen, dass schwarze Menschen in den USA sieben Mal so oft falsch verurteilt würden wie Weiße.

Einen der Gründe sehen sie zum Beispiel darin, dass Schwarze häufiger von der Polizei angehalten und auf Drogen durchsucht werden. So komme es zu vielen falschen Anklagen.