Wer im US-Bundesstaat Texas zur Schule geht, muss im Unterricht ab sofort die Bibel lesen.

Das hat die Schulbehörde entschieden, wie die Zeitung ”Houston Chronicle” berichtet. Die Behörde hat eine Liste mit Pflichtlektüre für jeden Jahrgang von der 1. bis zur 12. Klasse herausgegeben - darauf stehen neben Klassikern der Literatur auch zum Beispiel das Gleichnis vom verlorenen Sohn und die Schöpfungsgeschichte.

Zur Begründung heißt es, dass jüdisch-christliche Werte bei der Staatsgründung der USA vor 250 Jahren eine wichtige Rolle spielten und deshalb immer noch gelehrt werden sollten. Es gibt aber auch Proteste gegen die Regel: Viele Eltern und Lehrer fordern, Kirche und Staat zu trennen.

In Texas müssen seit einem Jahr auch die Zehn Gebote in jedem Klassenzimmer hängen. Regiert wird der Staat von Donald Trumps Partei, den Republikanern.