Auch bei E-Zigaretten ist inzwischen klar, dass viele Stoffe drinstecken, die schlecht für die Gesundheit sein können.

Frühere Studien haben zum Beispiel schon gezeigt, dass im Dampf von E-Zigaretten einige gesundheitsschädliche Metalle drin sind. Jetzt kommt nochmal ein anderer Aspekt dazu: Forschende der Uni Florida haben sich angeschaut, was denn eigentlich so in den E-Zigaretten lebt.

Im Plastik ist es warm und feucht

Ihre Annahme: Die meisten Vapes haben ein Plastikgehäuse, und drinnen wird es immer wieder warm und feucht beim Dampfen. Bringt also gute Voraussetzungen dafür, dass sich da kleinste Organismen wohl fühlen, wie Pilze und Bakterien. Also hat das Team 25 Leute herangezogen, die täglich Einweg-Vapes nutzen, und die Mundstücke der Geräte untersucht.

Und: Mehr als die Hälfte der Vapes enthielt jede Menge Pilzarten, von denen die meisten auch Krankheiten verursachen können. Der Pilz, den das Team am häufigsten fand (Cystobasidium minutum), kann zum Beispiel eine Atemwegsentzündung auslösen. Die Forschenden empfehlen deswegen Raucherinnen und Rauchern, die Mundstücke ihrer Vapes zu reinigen.

Die Studie ist erstmal als Preprint erschienen - heißt, sie muss noch von Fachleuten begutachtet werden, die nicht Teil des Forschungsteams waren.