Viele Leute haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie eine Verabredung kurzfristig absagen müssen. Sie haben Angst, dass Freunde oder Kollegen verärgert oder enttäuscht reagieren.
Eine Studie hat untersucht, ob dieses schlechte Gewissen berechtigt ist. Das Ergebnis deutet darauf hin, dass wir uns eher zu viele Sorgen darum machen. Die Befragten haben Absagen nämlich viel milder beurteilt, wenn sie selbst betroffen waren.
Die Forschenden sagen, dass es für die meisten Leute völlig okay ist, wenn mal etwas Wichtiges dazwischenkommt. Die Art der Beziehung oder auch der Grund für die Absage spielen dabei kaum eine Rolle. Wer Pläne absagt, sollte aber freundlich bleiben und am besten direkt einen anderen Termin vorschlagen.
Die Studie ist als Preprint erschienen. Das heißt, die Ergebnisse wurden noch nicht von anderen Wissenschaftlern überprüft.
