Fußball spielen ist für humanoide Roboter bisher eine Herausforderung. Denn dabei muss der Roboter vieles gleichzeitig tun: wahrnehmen, wo der Ball gerade ist, das Gleichgewicht halten und die Bewegungen schnell anpassen.
Ein Forschungsteam aus China berichtet im Fachjournal Science Robotics, dass es die Technik dahinter verbessert hat. Der Trick ist zum einen eine neue KI-Steuerung. Die wertet Kamerabilder von der Ballposition aus, wodurch der Roboter genauer einschätzen kann, wo sich der Ball befindet. Daran kann er seine Schritte direkt anpassen und aus verschiedenen Positionen schießen. Die Forschenden sagen, bei vielen älteren Systemen sind Wahrnehmung und Bewegungssteuerung getrennt, bei ihrem ist beides eng miteinander verbunden. Das mache die Reaktionen des Roboters schneller.
Im Test traf der Roboter vom vorderen Spielfeld aus in 80 bis 90 Prozent der Fälle das Tor, und er schaffte es manchmal sogar, an einem menschlichen Torwart vorbeizuschießen.
