In den USA sorgen Pumas indirekt dafür, dass weniger Unfälle im Straßenverkehr passieren - und zwar zwischen Autos und Rehen.
Das liegt den Forschenden zufolge an der Angst der Rehe, von den Berglöwen gefressen zu werden. Die Forschenden haben das auf der Olympic-Halbinsel im Bundesstaat Washington untersucht, mit Hilfe der Daten von rund 500 Kamerafallen und knapp 60 Pumas, die GPS-Halsbänder trugen.
Es zeigte sich: In Gegenden mit vielen Pumas halten sich Rehe seltener in der Nähe von Straßen auf. Sie verlagern ihre Aktivität auch eher von der Nacht in den Tag - also weg von der Zeit, in der sonst viele Zusammenstöße zwischen Fahrzeugen und Wildtieren passieren. Laut Studie führte das innerhalb von fünf Jahren wohl zu drei Viertel weniger Unfällen mit Rehen.
