Aber: Glas ist vergleichsweise schwer und die Herstellung braucht dafür viel Rohstoff und vor allem viel Energie. Eine Alternative könnten dünnere Glaswände sein. Allerdings gibt es da die Gefahr, dass die leichter kaputtgehen. Eine Firma arbeitet deswegen jetzt zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Silicatforschung an einer neuen Beschichtung für Glasbehälter.
Getestet wurde ein Material aus mehreren chemischen Stoffen. Das wird auf das Glas aufgetragen und bildet dann ein dreidimensionales Netzwerk. Bekommt das Glas winzige Risse, bildet das Material an der Stelle feste Verbindungen - wie kleine Brücken. Die Entwickler sagen, es braucht mehr Belastungs- und Praxistests - aber sie gehen jetzt schon davon aus, dass mithilfe ihrer Beschichtung auch Behälter mit deutlich dünneren Glaswänden möglich werden.
Nächstes Jahr wollen sie zur weiteren Entwicklung eine Anlage aufbauen, wo größere Mengen produziert werden können. Ein Ziel ist auch, dass Glashersteller ihre Anlagen nicht komplett umbauen müssen. Die Messwerte wurden erstmal in einer Presseinformation der Entwicklungspartner veröffentlicht. Eine fachbegutachtete Studie samt Versuchsmethodik wird nicht genannt.
