Wer das Geschirr mit der Hand spült, benutzt dafür in der Regel einen Spülschwamm.

Die Uni Bonn sagt: Diese Spülschwämme setzen viel Mikroplastik frei. Der größte Teil davon kann zwar von Kläranlagen rausgefiltert werden. Aber trotzdem landen laut den Forschenden durch die Spülschwämme in Deutschland pro Jahr mehrere Tonnen Mikroplastik in Gewässern und Böden. Die Uni hat das auch runtergerechnet: Jede Person, die mit Schwämmen aus Kunststoff abwäscht, verursacht pro Jahr mindestens 0,7 Gramm Mikroplastik-Abfall und im schlechtesten Fall 4,2 Gramm.

Das Team hat auch Tipps für nachhaltigeres Spülen. Am wichtigsten für die Umweltbilanz ist, dass möglichst wenig Wasser benutzt wird. Das hat den größten Effekt. Und bei den Schwämmen ist es hilfreich, wenn sie aus möglichst wenig Kunststoff bestehen, sondern lieber aus Natur-Material.

Für die Studie hatten Menschen verschiedene Schwamm-Typen bekommen und sollten dann im Alltag untersuchen, wie viel Material beim Spülen verloren geht.