Und die machen den Betreibern von Bädern Ärger, weil sie auf Liegewiesen und auch am Beckenrand überall Kothaufen hinterlassen. Laut der Deutschen Gesellschaft fürs Badewesen betrifft das sehr viele Schwimmbäder und Badeseen in Deutschland. Dort hat das Personal viel Arbeit mit dem Gänsedreck. Es muss ihn aufsammeln und die Flächen teilweise auch desinfizieren. Die Wasserqualität leidet darunter laut der Gesellschaft kaum, denn Schwimmbäder werden gechlort und Badessen sind in der Regel groß genug, um das zu verkraften.
Bei den Gänsen handelt es sich meistens um Nilgänse, eine Art, die eigentlich aus Afrika stammt und sich stark ausbreitet. Sie leben nah am Wasser, und gemähte Badewiesen sind für sie optimal, weil sie dort gut sehen können, wenn sich mögliche Fressfeinde nähern. Außerdem finden sie viel Nahrung, wie zum Beispiel heruntergefallene Pommes.
Versuche, die Gänse zu vertreiben, sind bisher gescheitert: Flatterbänder, Tierlaute oder Greifvögel-Attrapen helfen wenn überhaupt, dann nur kurz.