Der Kakapo ist vom Aussterben bedroht. Jetzt ist allerdings jede Menge Nachwuchs in Sicht.

Für die flugunfähigen Papageien aus Neuseeland ist jetzt allerdings jede Menge Nachwuchs in Sicht. Das liegt an den Früchten der Rimu-Bäume, die jetzt eine reiche Ernte geliefert haben. Für Kakapos gibt es nur alle zwei bis vier Jahre eine Brutsaison, wenn die Bäume viele Früchte tragen. Sie sorgen nur dann für Nachwuchs, wenn reichlich Nahrung da ist - zuletzt 2022. Ein Weibchen legt bis zu vier Eier.

Für den Erhalt der bedrohten Vögel könnte das gute Angebot an Früchten ein Meilenstein sein. In den vergangenen drei Jahrzehnten war die Population zumindest schon von etwa 50 auf mehr als 200 Tiere gewachsen. Vor allem nach Neuseeland eingeführte Fressfeinde wie Frettchen oder Marder haben den Kakapos zu schaffen gemacht. Um den Bestand zu retten, wurden die Papageien auf abgelegene Inseln ohne Raubtiere umgesiedelt.