Die Rebellengruppe M23 kontrolliert einen großen Teil des Parks - unterstützt vom Nachbarland Ruanda. Trotzdem versuchen Tierschutzgruppen dort, Berggorillas vor dem Aussterben zu retten - und melden jetzt einen besonderen Erfolg: Im Nationalpark sind Zwillingsgorillas geboren worden. In einer Erklärung des Nationalparks heißt es, die beiden Männchen seien bei guter Gesundheit. Die Versorgung von Zwillingen sei aber für die Mutter herausfordernd. Sie würden deshalb genau beobachtet.
Der Virunga-Nationalpark ist der älteste Nationalpark Afrikas. Er erstreckt sich über 8.000 Quadratkilometer und reicht bis nach Ruanda und Uganda hinein. Viele der letzten Berggorillas der Welt leben hier - mittlerweile schätzungsweise mehrere hundert. Allerdings haben die Kämpfe im Park Teile des Waldgebiets zerstört. Und auch die Ranger sind gefährdet.
