Zehntausende Menschen haben mitgemacht beim Vogelzählen, und jetzt gibt es das Ergebnis.

Der Naturschutzbund Deutschland hat die Daten ausgewertet, die bei der "Stunde der Gartenvögel" zusammengekommen sind. Dabei haben Menschen in Deutschland vor gut zwei Wochen geguckt, welche Vögel bei ihnen zu sehen waren. Bei Spatzenarten geht es weiter bergab. Laut Nabu ist der Haussperling zwar nach wie vor auf Platz eins der Rangliste der am meisten gemeldeten Vögel. Allerdings mit einem Verlust von 9 Prozent. Ganz ähnlich ist es beim Feldsperling.

Die Fachleute vermuten: Das liegt daran, dass ihnen weniger Nahrung zur Verfügung steht und dass ihr Lebensraum in Städten verloren geht. Auch deutlich weniger Mauersegler und Mehlschwalben wurden gesichtet. Vielleicht aber auch, weil ein Teil dieser Zugvögel später als üblich aus ihren Winterquartieren zu uns gekommen ist.

Es gibt auch positive Trends: Buchfinken wurden wieder deutlich häufiger entdeckt, auch für andere Finken-Arten ging es nach oben. Insgesamt werden aber von Jahr zu Jahr weniger Vögel gemeldet.