Klingonisch aus Star Trek oder Elbisch aus Der Herr der Ringe: Erfundene Sprachen sind nicht nur etwas für Fans.

Forschende haben herausgefunden, dass unser Gehirn solche Sprachen ähnlich verarbeitet wie echte Sprachen. Wenn Menschen fließend Klingonisch, Esperanto oder Na’vi sprechen, werden die gleichen Hirnbereiche aktiv wie bei Deutsch oder Englisch. Darüber schreiben drei Forschende im Onlinemagazin The Conversation.

Außerdem nutzen Wissenschaftler erfundene Mini-Sprachen, um zu untersuchen, wie Menschen neue Wörter und Regeln lernen. Dabei zeigt sich unter anderem: Wer gut darin ist, eine erfundene Sprache zu lernen, fällt es meist auch leicht, sich eine echte Sprache beizubringen.