Wissenschaftler können jetzt besser vorhersagen, wo die gefährlichsten Skorpione der Welt leben.

Sie haben die wichtigsten Umweltbedingungen festgelegt, die die giftigen Spinnentiere brauchen. Und auf der Grundlage können Karten mit Hotspots erststellt werden. Das Forschungsteam beobachtete Skorpione in Afrika und kombinierte das mit Computermodellierungen. So konnten sie vorhersagen, wo gefährliche Skorpionarten am wahrscheinlichsten vorkommen und warum sie sich dort ausbreiten.

Das soll zum Beispiel Menschen in Marokko helfen, wo es besonders viele Skorpion-Stiche gibt. Die Behörden könnten mit den Erkenntnissen gezielter Auklärungskampagnen machen, um die Menschen zu informieren.

Das Team unter anderem der irischen Uni Galway fand heraus, dass es vor allem am Bodentyp liegt, wo Skorpione leben. Für einige Arten ist aber auch die Temperatur entscheidend.

Die Studie ist in Environmental Research Communications veröffentlicht.