Viele macht er wacher, er soll die Laune heben und die Denkfähigkeit verbessern. Wenn, dann liegt das aber nicht unbedingt nur am Koffein - schreibt zumindest eine Forscherin der Uni Cork in Irland. In einer kleinen Studie haben sie und ihr Team die Wirkung von Kaffee auf rund 60 Versuchspersonen getestet.
Tranken die Leute Kaffee, waren sie nach eigener Einschätzung aufmerksamer und hatten weniger Angstgefühle. Im Darm stieg die Zahl nützlicher Bakterien. Das galt auch für die Testpersonen, die ausschließlich koffeinfreien Kaffee tranken.
Die Forschenden vermuten, dass hinter dem Effekte Polyphenole stecken - sekundäre Pflanzenstoffe, die als gesundheitsfördernd gelten. Davon fand das Team Abbauprodukte im Urin - je höher die Konzentration, desto größer war im Schnitt auch der positive Gesundheitseffekt, den das Team feststellte.
Ob Kaffee dank seiner Polyphenole wirklich gesundheitsfördernd ist, muss aber noch weiter erforscht werden - in größeren Studien mit mehr Teilnehmenden.
