Ein Forschungsteam zieht im Fachmagazin Nature Reviews Earth & Environment Bilanz.
Besonders in Nordamerika, Südeuropa und Südkorea gab es 2025 schwere Zerstörungen. 90 Menschen kamen ums Leben, Hunderttausende mussten evakuiert werden. Die Versicherungen mussten wegen der Brände weltweit Rekordsummen bezahlen.
Risiko verschiebt sich
Die Fachleute sagen, dass sich durch den Klimawandel das Waldbrandrisiko verschiebt. Immer häufiger sind dicht besiedelte Regionen und sehr dichte Wälder von extremer Hitze betroffen. Sie fordern bessere Evakuierungspläne und einen besseren Schutz für gefährdete Wohngebiete.
Der CO2-Ausstoß durch die Waldbrände letztes Jahr lag übrigens 16 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt.
Nicht aber in Kanada: Dort setzten die Waldbrände mehr Treibhausgase frei als in den Vorjahren, weil besonders kohlenstoffreiche Waldökosystemen betroffen waren.
