Kaum wird es wärmer, lauern im Garten, auf der Wiese oder im Wald wieder Zecken, die fiese Krankheiten übertragen können.

In Kanada hat ein Team von der kanadischen Uni Ottawa jetzt erfolgreich eine neue Methode gegen Zecken getestet: Es hat Wanderwege mit geschredderten Holz-Stückchen, sogenannten Hackschnitzeln, ausgelegt.

Pflanzen wachsen nicht

Dieser Bodenbelag verhindert, dass auf den Wegen Gräser oder andere Pflanzen wachsen. Auf die klettern Zecken normalerweise, um von dort auf vorbeilaufende Menschen und Tiere zu gelangen.

Allein die Hackschnitzel führten laut dem Team dazu, dass auf den Wegen 50 Prozent weniger Zecken unterwegs waren. Als die Holzstückchen zusätzlich mit einem Insektenschutzmittel behandelt wurden, gab es fast gar keine Zecken mehr.

Lösung für Wanderwege

Die Forschenden sagen, mit ihrer Methode könnte man den Einsatz von Insektengiften auf Wanderwege beschränken und müsste es nicht in die Bäume und Sträucher am Wegrand sprühen. So bleiben andere, nützliche Insekten im Wald davor verschont.