Davor warnt das Forschungsnetzwerk World Weather Attribution. Das Team schreibt, dass der Klimawandel das Risiko für extreme Hitze in Nordamerika seit der WM 1994 in den USA deutlich erhöht hat. Das trifft laut der Klimawissenschaftlerin Friederike Otto vor allem die Fans: Die sind stärker gefährdet, weil sie nicht wie die Sportler mehrere medizinische Fachkräfte an der Seite haben.
Der Analyse zufolge könnten 26 der 104 Spiele bei herausfordernden Wetterbedingungen stattfinden, darunter auch das Finale. Dann empfiehlt die Spielergewerkschaft (Fifpro)Trinkpausen gegen den Hitzestress. Es könnte auch so warm und feucht werden, dass Spiele unterbrochen oder verschoben werden müssen. Ein Großteil der Spiele findet aber in Arenen mit Kühlsystemen statt.
Die Fußball-WM geht vom 11. Juni bis 19. Juli.
