Die Ig-Nobelpreise werden seit 1991 in den USA vergeben - aber jetzt ziehen sie erstmals nach Europa um. Grund ist die Sorge, dass Teilnehmende vielleicht keine Visa in die USA bekommen und es weitere Einreiseprobleme geben könnte.
Die Ig-Nobelpreise sind eine satirische Auszeichnung, aber damit werden auch wissenschaftliche Leistungen geehrt - genau wie bei den Nobelpreisen. Der Unterschied ist, dass die Forschung bei Ig-Nobelpreisen die Menschen erst zum Lachen bringen soll und dann zum Nachdenken. So war es auch 2024, als Professor Sander Woutersen (Bild) den Preis für seine Forschung zu betrunkenen Würmern erhielt.
Vergeben werden die Preise vom Fachmagazin Annals of Improbable Research, jeweils im Herbst, kurz vor der Bekanntgabe der Nobelpreise. Traditionell wird am letzten Tag der Jury-Beratungen auch ein zufälliger Passant für die Entscheidungsfindung dazugeholt.
Dieses Jahr soll der Ig-Nobelpreis - die 36. Ausgabe - in Zürich verliehen werden.
Die erste Preisverleihung fand 1991 am Massachusetts Institute of Technology statt, zwischendurch wurden die Preise auch an der Harvard University überreicht.
