In Frankreich soll Werbung für Wegwerf-Mode – also Ultra-Fast-Fashion – in Zukunft verboten sein.
Der Senat hat für ein entsprechendes Gesetz gestimmt. Es geht um Klamotten, die Firmen besonders billig produzieren und in Massen auf den Markt bringen. Auch Influencerinnen und Influencer sollen keine Werbung mehr dafür machen dürfen, sonst drohen Strafen.
Die französische Regierung will asiatische Onlinehändler wie Shein, Temu und Aliexpress außerdem dazu verpflichten, pro Produkt einen finanziellen Umweltbeitrag zu leisten. Und sie sollen auf ihren Online-Portalen dazu aufrufen, Klamotten lieber zu reparieren und wiederzuverwenden und sich beim Kaufen zurückzuhalten.
Fast-Fashion-Produkte werden zu niedrigen Preisen verkauft und bestehen häufig aus Materialien, die nicht lange halten. Neben Frankreich hatten sich zuletzt auch andere EU-Länder – darunter Deutschland – für härtere Maßnahmen gegen solche Produkte ausgesprochen.
