Wer sich mit Wein nicht auskennt, kann ein Flaschenetikett scannen und eine App liefert Basisinformationen und zeigt an, wie andere ihn bewerten.

Solche Apps gibt's schon länger und Forschende aus Dänemark wollen sie verfeinern - und den vermeintlich eigenen Geschmack einfließen lassen. Sie haben mehr als 250 Menschen Weine probieren lassen, die Becher sollten die Leute dann auf einem Feld anordnen. Die Weine, die die Testpersonen als ähnlich empfanden, sollten näher beieinander stehen; je unterschiedlicher, desto weiter weg. Die Forschenden haben die Ergebnisse kombiniert und ein visuelles Spektrum erstellt, auf dem App-Nutzende sich in Zukunft selbst einordnen können, wenn sie wenigstens schonmal einen Lieblingswein haben und eingeben. Sie könnten dann auf einen Blick sehen, welche anderen nah an ihren Geschmack rankommen.

Das System der Uni Kopenhagen basiert auf künstlicher Intelligenz und könnte wohl auch für Biere und Kaffee funktionieren. Die Forschenden sagen sogar, dass sich anhand solcher Ähnlichkeitsdaten kombiniert mit Nährwertdaten neue individuelle Lebensmittel entwickeln lassen - die dann dem eigenen Geschmack entsprechen und gesund sind.