Auf der Welt gibt es Tausende verschiedene Sprachen.

Bei 1.700 davon hat ein internationales Forschungsteam Gemeinsamkeiten gefunden und zwar bei der Grammatik. Die Forschenden haben die Sprachen auf knapp 200 Muster untersucht, zum Beispiel dazu, wie Sätze gebildet werden oder in welcher Reihenfolge Verben und andere Satzbestandteile vorkommen. Rund ein Drittel dieser Muster haben die Forschenden in allen analysierten Sprachen wiedergefunden.

Ihre Analyse haben sie im Fachmagazin Nature Human Behaviour veröffentlicht. Dafür haben sie Grambank benutzt. Das ist die weltgrößte Grammatik-Datenbank. In der haben Forschende aus der ganzen Welt über Jahre Infos zu mehr als 2000 Sprachen zusammengetragen.

Eine der beteiligten Forscherinnen von der Uni des Saarlandes schlussfolgert, dass die Evolution von Sprachen nicht zufällig verläuft. Sie geht davon aus, dass es fest verankerte Strukturen gibt, nach denen Menschen ihre Kommunikation organisieren.