Gegen 10:30 Uhr deutscher Zeit wird es schon zu hell sein, ansonsten könnten wir am Mittwoch (4.11.) eine 500 Millionen US-Dollar teure Sternschnuppe miterleben.

Die Raumfahrtbehörde Nasa lässt nämlich ein ausgedientes Satelliten-Teleskop abstürzen, das bei seinem Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen wird, zumindest größtenteils. Die Wahrscheinlichkeit, dass Trümmerteile übrig bleiben und dadurch Menschen zu Schaden kommen, schätzt die Nasa auf 1 zu 2.100.

Das Teleskop hatte 22 Jahre lang kosmische Phänomene beobachtet und sollte eigentlich noch mal in eine höhere Umlaufbahn gebracht werden, um dort weiter zu arbeiten. Allerdings war im Sommer der Versuch einer Start-Up-Firma gescheitert, eine Sonde zum Satelliten zu bringen, der das Teleskop manövriert.

Das war für die USA besonders bedauerlich, weil sie hier das Greifen von Objekten im Weltall und ihren technologischen Vorsprung gegenüber China demonstrieren wollten.

Hier ein Nasa-Blog zum Absturz des Satelliten-Teleskops.