Das hat einen Durchmesser von rund 2.000 Kilometern und ist damit auch einer der größten bekannten Einschlagskrater in unserem Sonnensystem. Aber wie ist diese riesige flache Vertiefung entstanden? Das hat jetzt ein Forschungsteam untersucht - und zwar mit Hilfe einer hochaufgelösten 3D-Modellsimulation, in der sie viele Varianten durchgespielt haben.
Die Forschenden schreiben im Fachmagazin Science Advances: Zur heutigen Form und Größe des Mond-Einschlagskraters passt am besten ein Objekt, das rund 260 Kilometer groß war. Es traf mit einer Geschwindigkeit von etwa 13 Kilometern pro Sekunde auf die Mond-Oberfläche. Das ist eher langsam, verglichen mit früheren Annahmen. Weil der Winkel eher flach war - 30 Grad von Süden her - drang das Objekt nicht ganz in den Mond ein. So entstand dann ein riesiges, aber eher flaches Becken.
