Anfang der Woche hatte es der europäische Klimadienst Copernicus schon gemeldet -

jetzt bestätigt die Weltwetterorganisation WMO seine Daten, und die von fünf weiteren Instituten: 2023 war das bisher wärmste gemessene Jahr. Im Laufe der industriellen Zeitalters ist die Durchschnittstemperatur merklich gestiegen. 2023 war laut WMO 1,45 Grad wärmer als zum Beispiel das Jahr 1850.

Die WMO-Chefin warnte davor, dass das laufende Jahr noch höhere Temperaturen bringen könnte. Grund ist das Wetterphänomen El Niño, das Teile des Pazifiks aufheizt und die globalen Temperaturen beeinflusst. El Niño wird nach Schätzung der US-Wetterbehörde im Laufe dieses Frühjahrs seinen Höhepunkt erreichen und nur langsam abschwächen.