Bayerns Wälder sind in diesem Jahr offenbar so gut gegen die Borkenkäferplage gewappnet wie seit Langem nicht mehr.
Die Bayerischen Staatsforsten machen das an der Menge des Schadholzes fest. Sie haben im Laufe der letzten zwölf Monate gut 300.000 Kubikmeteter vom Borkenkäfer befallenes Holz registriert und aus den Wäldern geschafft. Zwei Jahre davor waren es noch 1,6 Millionen Kubikmeter Holzmasse - auch Festmeter genannt.
Was den Borkenkäfern zur Zeit auch nicht zugute kommt, ist die Witterung. Laut Behörden haben die aktuell kühlen Nächte den ersten Schwärmflug verhindert. In den letzten Jahren haben Borkenkäfer in deutschen Wäldern teils verheerende Schäden angerichtet.
