Bei dem Spiel muss man mit Ja-Nein-Fragen eine Person aus einer Gruppe von 24 Personen herausfinden. Wer das schneller schafft, gewinnt. Glückssache, wer da gewinnt? Nein, sagt ein Mathe-Team von der Universität Manchester. Es hat berechnet, mit welcher Frage-Strategie die Gewinnchancen am höchsten sind.
In den meisten Fällen fahrt ihr am besten, wenn ihr erstmal allgemeinere Fragen stellt, mit der man ungefähr die Hälfte der verbleibenden Personen ausschließen kann - zum Beispiel: "Ist deine Person weiblich?"
Es gibt aber auch Ausnahmen: Wenn der Gegner nur noch wenige Personen zur Auswahl hat und damit näher am Sieg ist als man selbst, dann ist es mathematisch gesehen am besten, auf Risiko zu gehen und spezifischer zu fragen. Zum Beispiel: "Hat deine Person ein rotes Käppi auf?"
Die Studie ist auf dem PrePrint Server arxiv erschienen. Das heißt, sie muss noch von unabhängigen Fachleuten begutachtet werden.
