Kein Zucker, keine Konservierungsstoffe, weniger Fett - damit wird auf Snacks und Getränken oft geworben.
Das soll unter anderem suggerieren, dass die Produkte "gesünder" sind. Eine Studie aus den USA hat jetzt aber ergeben: Oft ist dann einfach mehr von anderen Stoffen drin, die problematisch sein können. Das Team unter anderem von der Cornell-University hat sich die Zutaten von rund 150.000 Produkten angeschaut, die es in US-Supermärkten so gibt.
Nährwert ist trotzdem gering
Raus kam: Die Werbeangaben auf der Verpackung waren in der Regel schon richtig, also "low fat" oder "weniger Zucker" stimmte dann. Aber: Wenn zum Beispiel der Fettgehalt runtergeschraubt war, dann war mehr Zucker und Natrium drin. Und gerade bei Softdrinks kam raus, dass oft zwar weniger Zucker oder auch weniger gesättigte Fettsäuren drinstecken - insgesamt fällt der Nährwert laut dem Team aber trotzdem schlecht aus.
