Im indischen Bundesstaat Westbengalen gab es die längste ununterbrochene, demokratisch gewählte kommunistische Regierung der Welt.
Von den 70ern bis 2011 war die marxistisch-kommunistische Partei Indiens dort an der Macht, insgesamt 34 Jahre. Während dieser Zeit sind viele Straßen nach bekannten Kommunisten wie Lenin, Karl Marx oder Ho Chi Minh benannt worden.
Neue Namen sollen nationalistisch sein
Jetzt sind in dem indischen Bundesstaat hinduistische Nationalisten an der Macht. Sie stören sich an den Namen und wollen die Straßen stattdessen lieber nach bekannten Indern benennen, zum Beispiel nach Mathematikern oder Dichtern.
India Today berichtet, dass ein neuer Ausschuss über die Umbenennungen entscheiden soll. Geht es nach dem Vorsitzenden sollen auch Bushaltestellen und Bahnhöfe, die nach Muslimen benannt sind, einen neuen nationalistischen Namen bekommen.
