Ein Team von der Uni Mannheim hat untersucht, wie Menschen in Deutschland Wetterinfos interpretieren. 2.000 Testpersonen wurde dafür eine Wettervorhersage für einen Sommertag gezeigt. Dann sollten sie angeben, ob und wie sie sich vor Hitze und UV-Strahlung schützen, wenn sie an dem Tag eine Aktivität in der Stadt planen. Die Auswertung zeigte unter anderem: Wenn bei der UV-Strahlung ein bestimmter Schwellenwert angekündigt wurde, dann wussten die Probanden, dass sie ihren Körper davor schützen sollten - denn vor hoher UV-Strahlung wird ja schon seit Jahrzehnten gewarnt.
Bei Hitze gibt es solche einheitlichen Warnungen aber noch nicht, darum wussten die Testpersonen auch nicht, ab welchen Temperaturen sie sich schützen sollten. Deshalb empfehlen die Forschenden, dass für Hitze Wenn-Dann-Regeln aufgestellt und breit kommuniziert werden. Zum Beispiel: Bei Temperatur xy trinke ich mehr Wasser oder bleibe drinnen.
