In der Natur landet zu viel Müll - und das liegt nicht nur an uns Menschen, sondern auch an Möwen.

Denn die suchen häufig auf Mülldeponien nach Futter. Dabei verschlucken sie dann Plastikteile, Glas und anderen Abfall. Wenn die Vögel dann zurück zu Seen oder Feuchtgebieten fliegen, scheiden sie denn Müll dort wieder aus. Das erklärt ein Vogelforscher der Manchester Metropolitan University im Onlineportal The Conversation.

Eine Studie aus Spanien zeigt, dass so allein in einem See jedes Jahr 400 Kilo Plastik und zwei Tonnen anderer Müll landen. Dort bleiben die Abfälle dann in der Nahrungskette, weil zum Beispiel Insekten sie fressen. Am Ende können sie sogar auf unseren Tellern landen, etwa durch Mikroplastik in Fischen oder Salz.

Auch andere Vögel, wie etwa Störche und Reiher, machen bei diesen Mülltransporten mit. Sie können sich dadurch verletzen und sogar sterben. Der Forscher schreibt deshalb, dass wir weniger Müll produzieren sollten, um die Natur zu schützen.