Im Film „Findet Nemo“ geht die Geschichte gut aus: Clownfisch‑ Vater Marlin und sein Sohn finden wieder zusammen.

In der Realität ist der illegale Handel mit Meerestieren und ihren Produkten ein Milliardengeschäft. In der Fachzeitschrift Frontiers in Ocean Sustainability schreibt ein Forschungsteam, dass solche Schmuggelware bis jetzt häufig unentdeckt bleibt – auch, weil sie im Gepäck leicht zu verstecken ist.

Die Forschenden haben deshalb eine KI entwickelt, die 3D‑ Röntgenscans auswertet, wie sie etwa an Flughäfen eingesetzt werden. In einem Test lag die KI in mehr als 90 Prozent der Fälle richtig. Getestet wurde sie an Haiflossen, getrockneten Seepferdchen und Seegurken.

Das Forschungsteam sagt, dass die Technik ein Fortschritt ist, aber man immer noch Menschen braucht, um die Ergebnisse zu überprüfen. Außerdem gibt es nicht an allen Flughäfen die teuren 3D-Scanner.