Wind schafft höchstens einen Watt pro Quadratmeter
Jedes Windkraftwerk verbraucht praktisch Wind. Windparks bremsen den Wind aus. Stehen mehrere Turbinen nebeneinander, produziert jede einzelne weniger Strom.
Forscher des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena haben jetzt neu ausgerechnet, was das Limit ist. Sie sprechen von einem Watt Leistung pro Quadratmeter - deutlicher weniger als in älteren Studien. Viele davon sind von bis zu sieben Watt pro Quadratmeter ausgegangen, die sich rein rechnerisch mit Windkraft gewinnen lassen.
In Deutschland lassen sich nach Angaben der Forscher rein theoretisch rund 350 Gigawatt Strom aus Windkraft produzieren. Allerdings wird im Moment nur ein Bruchteil der Fläche für Windenergie genutzt, es gelten auch nur 14 Prozent des Landes als geeignet für Windanlagen.
Zum Vergleich: im Moment können alle Kraftwerke, Solarzellen und Windräder zusammen nach Angaben der Bundesnetzagentur rund 190 Gigawatt Strom erzeugen.
