Forschende haben sich mit etwas ganz Kleinem genauer beschäftigt: mit bestimmten Aerosolen in unserer Atmosphäre.

Und sie fanden heraus, dass diese ultrakleinen Partikel unser Wetter und die längerfristige Entwicklung des Klimas beeinflussen könnten. Im Fachmagazin Science berichten sie über neue Messungen in der Arktis und daraus folgende Modellrechnungen. Dabei zeigte sich, dass die Partikel zusammen genommen wohl eine ziemlich große Oberfläche haben. Und auf den Teilchen könnten auch viele Reaktionen ablaufen.

Auf die Spur einer größeren Menge dieser Aerosole waren Forschende erst 2023 durch Messungen mit einem Höhenforschungsflugzeug gekommen. Mehr über die Mini-Partikel zu wissen, ist aus Sicht der Fachleute wichtig. Einmal um Klimasimulationen zu verbessern. Außerdem beim Thema Geoengineering, also wenn der Mensch technisch in das Klimasystem eingreift - etwa um zu versuchen, den Klimawandel abzumildern.