Doch eine Studie der Uni Mainz liefert jetzt auch einen finanziellen Grund, das zu überdenken. Dafür hat eine Forscherin die Budget-Daten von rund 4.000 Filmen der letzten 30 Jahre ausgewertet. Filme, bei denen mindestens eine Frau am Drehbuch beteiligt war, spielten die höchsten Gewinne ein und machten das Meiste aus ihrem Produktionsbudget. Gleichzeitig gingen die teuersten Produktionen fast nur an Männer.
Wegen des Studiendesigns und weil es in den Daten so wenig Filme mit Regisseurinnen gibt, ist die Forscherin bei der Interpretation der Ergebnisse vorsichtig. Sie sieht darin aber genügend Grund, dass Hollywood & Co. ihre Jobvergaben an Männer und Frauen zumindest überdenken sollten.
"Fun" Fact: Den ersten Oscar für eine RegisseurIN gab es erst 2010 - den bekam Kathryn Bigelow für den Anti-Kriegs-Film "The Hurt Locker" über ein Bombenräumkommando im Irakkrieg.
