Die staatliche Förderbank KfW hat insgesamt 50.000 Leute in Deutschland befragt und hochgerechnet: Letztes Jahr haben mehr als 100.000 Menschen den Sprung in die Selbständigkeit gewagt, zum Beispiel als Freiberufler, mit einem Gewerbe oder einer Unternehmensgründung. Damit ist die Zahl der selbständig Tätigen in Deutschland um fast ein Fünftel gewachsen, im Vergleich zu 2024. Die meisten neuen Gründerinnen und Gründer haben neben ihrer Selbständigkeit aber noch einen anderen Job. Viele sehen die Selbständigkeit laut der Umfrage als Möglichkeit nebenher mehr Geld zu verdienen. Das liegt vielleicht an den gestiegenen Lebenshaltungskosten, sagt die KfW-Bank.
Zwei Drittel der aktuell insgesamt 690.000 Gründerinnen und Gründer arbeiten lieber selbständig als in einer Festanstellung. Die meisten Gründungen sind aber eher klein, nur ein Viertel hatte letztes Jahr Angestellte.
